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Kolumbien: Morddrohungen gegen Gewerkschaften und Frauenrechts- und Menschenrechtorganisationen (Februar 2009)

Sieben Organisationen im Visier der Paramilitärs

Die Paramilitärs drohten sieben Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschaften in der Stadt Bucaramanga (Santander), ihre Mitglieder zu ermorden.

Die Drohung, die von der paramilitärischen Gruppe "el Bloque Metropolitano de Bucaramanga Nueva Generación Águilas Negras" unterzeichnet war, nannte sieben Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschaften, die in Bucaramanga arbeiten:

  • Asapaz
  • Guayacan
  • die Frauenorganisation Organización Feminina Popular (OFP)
  • die Verschwundenenorganisation Asociación de Familiares de Detenidos Desaparecidos (ASFADDES)
  • die Gewerkschaft der Ölarbeiter Unión Sindical Obrera de la Industria del Petroleo (USO)
  • das Komitee Solidarität mit den politischen Gefangenen Comité de Solidaridad con los Presos Políticos (CSPP) und
  • der Gewerkschaftskongress Central Unitaria de Trabajadores (CUT)

Am 27. Jänner wurde eine schriftliche Morddrohung, in der alle sieben Organisationen angeführt wurden, der Frauenrechtsorganisation OFP zugestellt. Am 28.Jänner bekam die CSPP eine Mail mit dem gleichen Inhalt, und am 2. Februar erhielt die ASFADDES einen Umschlag mit der Morddrohung.

Vorangegangene Mahnwache

Diese sieben Organisationen hatten am 23. Januar 2009 an einer Mahnwache zum Gedenken des Massakers von Barrancabermeja teilgenommen, bei dem im Mai 1998 etwa 30 Zivilpersonen durch die Hand von Paramilitärs starben.

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